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Aktualisiert 2. Mai 2012
La Isla Bonita - Die Gärten

Sagopalme
Sagopalme-Männliche Blüte
Sagopalme-weibliche Blüte
Indischer Lorbeer
Buganvilla
Frangipani
Roter Trompetenwein
Starrer Zylinderputzer
Strelizie
Kanarenblümchen
Bigonie
Hibiskus
Mittagsblume
Calla
Jasmin
Crotostrauch
Helikonie
Rundäugige Akazie
Buntfarbene Bauhinie
Sagopalme oder Palmfarn
Wer in den Nachkriegsjahren aufgewachsen ist, kann sich gut
an die gleichnamige Suppe erinnern. Sie wurde aus dem Stamm
des schnellwachsenden Palmfarn gewonnen, der in Süd-Ost-Asien
zu Hause ist. Heute wird das entsprechende Mehl nicht mehr
gewonnen, da es krebserregende Stoffe enthalten soll.
Die zweigeschlechtliche Pflanze bildet im männlichen
Blütenstand einen 40-50cm langen Zapfen, die weiblichen bilden
sich aus einem Strauß um sich selbst gewickelter Blätter.
Beide Blüten entwachsen der Spitze des Stammes.
Indischer Lorbeerbaum
Dieser aus dem tropischen Asien stammende Baum ist nicht mit
dem echten Lorbeer verwandt. Wir finden ihn auf La Palma als
Schattenspender auf vielen Plazas und in Parks, da er auf seinem
kräftigen, grauen Stamm, eine weit ausladende, dichte Krone
trägt. Sein dunkles Grün vermittelt die Vitalität, die allen
auf den Kanaren zahlreich vertretenen Ficus-Arten eigen ist.
Buganvilla
Zu den Wunderblumengewächsen gehörend macht dieser robuste
Kletterstrauch seiner Familie alle Ehre. Dornige Zweige
bewehren seinen Wuchs und vermitteln damit auch die Fähigkeit,
langer Trockenheit zu widerstehen. Die Blüte ist klein, weiß
und unscheinbar, was die bunten Schmuckblätter, die sie umgeben,
mehr als ausgleichen. Sie liebt und braucht die Sonne. Dort mag sie
am liebsten für sich alleine an einer geschützten Hauswand ihre
betörenden Farben entfalten. Sie kommt neben dem allerorts
sichtbaren violett in einigen anderen Farben vor.
Tempelbaum - Frangipani
Dieser sehr wahrscheinlich aus Mexiko stammende Baum
erfreut uns durch seine lang anhaltende Blütenpracht
und deren intensiven Duft. In seinen Adern fließt ein giftiger,
milchiger Saft. Der Baum wirft im Winter seine Blätter
und liebt die warmen, windgeschützen Bereiche im Garten.
Man findet ihn auch in Patios alter Stadthäuser und Villen.
Roter Trompetenwein
Auch Glanztrompete genannt überformt diese fleißige Kletter-
pflanze das ganze Jahr mit ihrem Grün die Pergolas der Häuser.
Ihre sich von Gelb über Orange zu Rot verfärbenden, trompeten-
gleichen Blüten schmücken das Blätterdach. Wenn gut bewässert,
überwuchert sie auch gerne Mauern und bringt das ganze Jahr
ihre Blüten hervor.
Starrer Zylinderputzer
Diese Pflanze ist ein Einwanderer aus den Trockengebieten
Australiens. Der Baum oder Strauch wird bis zu 6m hoch
und ist wegen seiner Trockenheitsresistenz in vielen Gärten
der Insel La Palma zu finden. Der Baum verbreitet einen
aromatischen Duft und seine flaschenbürstenartigen Blüten-
ähren schmücken ihn lange Zeit im Jahr. Es gibt von dieser
Pflanze weitere Unterarten auf den Kanaren.
Paradiesvogelblume
Aus Südafrika stammend, wird sie auf La Palma auch als
Schnittblume gezüchtet. Sie ist ein wahres Blütenwunder,
denn die Krautpflanze produziert das ganze Jahr ihre filigranen
Schmuckstücke. Strelizien wachsen langsam und benötigen einige
Jahre, bis sie ihre Blüten entfalten. Diese sind wegen ihrer
langen Haltbarkeit in der Vase bei allen Blumenfreunden
weltweit gerne gesehen. Die Urlauber lassen sie sich gerne
für zu Hause einpacken, um ein Hauch des Südens zu konservieren.
Kanarenblümchen oder Marmeladenbusch
Auf den Kanarischen Inseln zu Hause, stammt es ursprünglich
aus Kolumbien und Ecuador. Dieser dekorative Strauch braucht
die südliche Sonne und mag es feucht. Er läßt die Zweige hängen
und schmückt sie mit den spanischen Farben Gelb und Orange.
Weitschlundige Bigonie
Sie erweist sich in jedem kanarischen Garten als wahre
Schlingpflanze und dies in beiden Wortbedeutungen. Sie
wächst nicht nur schnell, sie wuchert geradezu. Daher wird
sie auch jedes Jahr stark zurückgeschnitten, worauf sie
mit üppigen Grün und vielen Blütentrauben antwortet
und lange Trockenperioden aushält. Daher verwildert sie
unter den entsprechenden Bedingungen auch gerne.
Chinesischer Roseneibisch
Bekannter unter dem Namen Hibiskus finden wir diesen Busch
im Garten einzelständig und an Straßen zu Hecken gezogen.
Der ganzjährig blühfreudige Busch, der Sonnenplätze bevorzugt,
erfreut uns mit seinen lustvollen Blüten, die nur wenige Tage
nach dem Aufblühen bereits wieder verwelken. Dies fällt dank
üppiger Produktion nicht auf und so trägt er immer Blüten.
Es existieren viele Unterarten mit gefüllten bis hängenden
Blüten in den unterschiedlichsten Farben.
Mittagsblume
Die Artenvielfalt ist überwältigend. In der Wildnis vorkommende
Pflanzen zeigen in den Gartenvarianten ihre Blühfreude in gewaltig
ausladenden Teppichen. Sie überzuckern an manchen Stellen gar
das schroffe vulkanische Felsgestein und betören uns mit Farben,
die manches mal sogar künstlich wirken. Die gezeigte Art bringt der
Mittagssonne durch ihre Strahlen ein Ständchen, um sich am Abend
in ihr Haus zurückzuziehen und auf den neuen Tag zu warten.
Kalla oder Schlangenwurz
Kam aus Südafrika auf die Kanaren und liebt den Halbschatten
und die größere Feuchtigkeit dort. Wurde lange als Heilpflanze
gegen Gicht und Rheuma kultiviert, heute sind die edlen Blumen
eher in Vasen zu finden. Inzwischen gibt es mehrere Unterarten,
der in ihrer ursprünglichen Form weiß blühenden Pflanze.
Jasmin
Diese Pflanze kann nur aus China und Japan stammen.
Der Strauch rankt sich an Hausfassaden, durch die Bäume,
wenn man ihn läßt und erfüllt im Frühling mit seinem intensiven,
manchmal auch penetranten Blütenduft die Umgebung. Die Vögel
nisten gerne in ihm, da er ein sicheres Refugium baut.
Eine Wildform mit gelben Blüten kommt als endemische Pflanze
in den Buschwäldern der Kanaren und Madeiras vor.
Crotostrauch
Der in Zentraleuropa als Zimmerpflanze bekannte Strauch stammt
ursprünlich aus den tropischen Wäldern Malaysias und der
Molukken-Inseln. Seine ledrigen Blätter bringen nicht nur
unterschiedliche Farben sondern auch unterschiedliche Formen
an einer Pflanze hervor. Wenn diese der Sonne stärker ausgesetzt
sind, steigert dies die Vielfalt. Inzwischen existieren unzählige
Arten.
Helikonie
Die Kolonisten Südamerikas haben sie aus deren Wäldern
mitgebracht. Sie sind mit der Bananenstaude verwandt
und wurden ursprünglich für Hüttendächer verwendet.
In Gärten sind sie eine beliebte Zierpflanze geworden,
deren Blüten in der Vase lange halten.
Rundäugige Akazie
Zur Familie der Mimosengewächse zählend stammt der schnell-
wachsende Strauch aus Australien. Der Name trägt die Pflanze
wegen der rot-geränderten Augen gleichenden Samen. Die
schmalen Blätter werden im Frühjahr von kleinen, gelben
Blütenbällchen, die in Trauben zuasmmengefaßt sind, geschmückt.
Viele Mimosenarten gibt es auf den Kanaren und auf La Palma
fehlt diese Art in fast keinem Garten.
Buntfarbene Bauhinie oder Orchideenbaum
Dieser Baum wirft seine runden, eingeschnittenen Blätter
im Winter ab. Seine orchideenartigen, insgesamt kräftig purpur
wirkenden Blüten gaben ihm den im deutschen gängigen Namen.
Wir finden ihn einzelstänig in Gärten und als Alleenbaum auf
der Insel La Palma.